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Von Hand gelesen und mit Herz gemacht: Unser Speed-Herbst 2025


Die Lese 2025 war für uns ein echtes Abenteuer. An den Samstagen des zweiten und dritten Septemberwochenendes haben wir ein kurzes, aber perfektes Zeitfenster genutzt: Trockenes Wetter, ein motiviertes Team aus Freunden und Bekannten und unsere klare Philosophie: Qualität durch selektive Handarbeit.


Startklar! Wir holen den Jahrgang 2025 in den Keller.
Startklar! Wir holen den Jahrgang 2025 in den Keller.

Wir haben wirklich jeden Schritt mit Sorgfalt gemacht und nur das in den Eimer gelegt, was wir selbst ohne zu zögern essen würden. Ich habe meinem Team immer wieder eingeschärft, dass wir hier nicht einfach nur lesen, sondern die Grundlage für etwas Exquisites schaffen. Und ja, wir haben genau das getan.


Sogar ein erfahrener Winzer, der vorbeischaute, meinte bewundernd, wir würden hier quasi Auslese-Qualität erzeugen – und unsere Weine müssten eigentlich viel teurer sein. Aber genau das ist unser Ansatz: Handarbeit, Hingabe und der Wille, etwas wirklich Besonderes zu schaffen.


Ein ganz großer Dank gilt dabei unseren zahlreichen Lesehelfern: Ohne eure Ausdauer, euren Humor und eure Energie hätten wir dieses Pensum nicht in dieser Qualität geschafft. Ihr habt uns gezeigt, wie viel Freude Gemeinschaftsarbeit machen kann – und jede Flasche wird auch ein Stück eurer Arbeit und Leidenschaft in sich tragen.


Ein entscheidender Unterschied: Wir lesen von Hand, während große Weingüter oft mit dem Vollernter arbeiten. Diese Maschinen sind zwar schnell und effizient, aber sie nehmen wirklich alles mit – reife und unreife Beeren, Blätter, Stiele und manchmal sogar kleine Insekten. All das landet im Most und hat gravierende Auswirkungen auf die Qualität des späteren Weins: Bitterstoffe, grüne Aromen und eine weniger klare Frucht können das Ergebnis stark beeinträchtigen.


Handlese als Qualitätsmerkmal!
Handlese als Qualitätsmerkmal!

Natürlich wird in der Weinbranche oft darauf hingewiesen, dass man vor dem Einsatz des Vollernters eigentlich vorlesen sollte – also schlechtes Material vorab aus dem Weinberg entfernen. Doch gerade für große Betriebe ist das logistisch und personell kaum schaffbar. Die Realität ist: das Gerät fährt einmal durch, nimmt alles mit – und diese Kompromisse spiegeln sich dann auch im Wein wider.


Unsere Handarbeit dagegen bedeutet, dass wir jede einzelne Traube prüfen, nur die besten Beeren in den Eimer legen und damit schon im Weinberg die Basis für die spätere Qualität schaffen. Genau deshalb schmeckt man im Glas die Reinheit und Klarheit, die uns so wichtig ist.


Ich freue mich schon darauf, wenn ihr unsere neuen Weine probiert, und hoffe, ihr schmeckt all die Liebe und Sorgfalt, die wir hineingesteckt haben.


Cheers – und danke an unser Lese-Team!






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